Thoravej 29 in Kopenhagen
Pihlmann Architects entwickeln eine neue Ästhetik, indem sie die vor Ort verbauten Materialien neu ordnen.
Alle Inhalte von DETAIL nach Thema erschlossen — von nachhaltigem Bauen und Vorfertigung bis zu Tragwerksplanung, Licht und Städtebau. Jedes Thema führt in die Suche, mit den Artikeln, Projekten, Zeichnungen und Bildern, die dafür verschlagwortet sind.
Bauen für einen Planeten im Wandel — Materialkreisläufe, Energiekonzepte und gesunde Innenräume.

Pihlmann Architects entwickeln eine neue Ästhetik, indem sie die vor Ort verbauten Materialien neu ordnen.

Das Rural Studio, eine in Newbern im ländlichen Alabama gelegene Außenstelle der Universität Auburn, besteht seit über 20 Jahren. In dieser Zeit konnten in einer der ärmsten Regionen der USA über 150 Studentenprojekte verwirklicht werden. Die Studenten arbeiten in Gruppen vor Ort, um sinnvolle, meist sozial engagierte und nachhaltige Vorhaben zu definieren, die Finanzierung zu sichern, Gebäude zu entwerfen und diese schließlich auch selbst zu bauen. Neben diversen 20K-Houses – einfache aber dennoch vollwertige Häuser für nur 20 000 US$ – wurde eine Reihe kommunaler Projekte realisiert.

Neben der französischen und der flämischen verfügt auch die deutschsprachige Gemeinschaft als kleinster Gliedstaat in Belgien über eine eigene Regierung und ein Parlament. Das Grenzgebiet wurde 1919 durch den Versailler Vertrag an das Land angeschlossen. Die heute rund 75 000 Einwohner bauten ihre Autonomie und Befugnisse stetig aus, sodass das 1984 gegründete Parlament zusätzliche Räumlichkeiten benötigte.
Tragwerk, Fügung und Vorfertigung — wie Gebäude zusammengesetzt sind, im Detail dokumentiert.

Ein Interview mit Elena Masla und Pauline Mayer:

Die »Opéra Garnier« ist eines der bekanntesten Pariser Bauwerke. 1875 eingeweiht, wurde Charles Garniers monumentales Meisterwerk, in dem er großzügige Raumfolgen, moderne Eisenkonstruktion und neobarocke Dekoration verband, baulich kaum verändert.

»Retour à la nature!« soll der Philosph Jean-Jacques Rousseau im 18. Jahrhundert gefordert haben. Seine Suche nach einem idealen »Naturzustand«, als Abkehr von höfischen Luxusexzessen der dekadenten Aristokratie des Rokoko, führte nicht nur zu einem romantisch verklärten Bild des »edlen Wilden«, sondern auch zu den Ursprüngen der Architektur als Rückführung auf das archaische erste Haus des Menschen: die »Urhütte« – inmitten der Natur und nur aus unbearbeiteten Naturbaustoffen gestaltet. Das in der Architekturgeschichte bis heute berühmteste fiktive Bild dieser Urhütte illus-triert Marc-Antoine Laugier, ein Zeitgenosse Rousseaus, in seinem »Essai sur l’architec-ture«: ein Satteldach mit Giebel aus Ästen und Zweigen, das auf den Stämmen von vier Bäumen aufliegt.
Vom digitalen Werkzeug bis zum Budget — die Entscheidungen, die vor der Baustelle fallen.

Seit ihrer Gründung vor 30 Jahren hat sich die Kukje Gallery zu einem der wichtigsten Ausstellungsorte für südkoreanische und internationale Kunst in Seoul entwickelt. Im April 2012 eröffnete ihr drittes Galeriegebäude in Sogyeok-dong, einem kleinteilig mit Wohnhäusern, Cafés und Boutiquen bebauten Viertel nördlich des Stadtzentrums.

Spinnennetze sind faszinierende Kunstwerke der Natur. Besonders bei Morgentau, wenn die feuchte Luft als Wassertropfen an den seidendünnen Fäden kondensiert, leuchten die filigranen Strukturen im Gegenlicht der flach stehenden Sonne auf. Einen ähnlich poetisch geheimnisvollen Eindruck hinterlässt die transluzente Struktur des ICD/ITKE-Forschungspavillons 2012 der Architekturfakultät an der Universität Stuttgart, der von Oktober 2012 bis Januar 2013 auf dem Campus zu bestaunen war.
Dichte, Höhe und Freiraum — Architektur im Maßstab der Stadt.

München boomt. Aufgelassene Gleisanlagen, ehemalige Militärgelände und wenige Industriebrachen sind die letzten Flächenressourcen, die der Stadt noch bei ihrem ambitionierten Ziel zur Verfügung stehen, jährlich 7000 Wohneinheiten zu errichten.

Bei der Fassadengestaltung von Wohngebäuden im innerstädtischen Kontext kommt es oft zu Interessenskonflikten. Die Bewohner wünschen sich einen Freibereich und die Investoren haben ein Interesse, diesem Bedürfnis nachzukommen, um durch höhere Quadratmeterpreise oder eine schnellere Vermarktung wirtschaftliche Vorteile zu erzielen. Aus der Sicht der Stadtplanung stören die Auskragungen und Einschnitte von Balkonen und Loggien jedoch das homogene Erscheinungsbild der Fassade und den urbanen Charakter des Stadtraums. Insbesondere bei den in jüngster Zeit häufiger nachgefragten Wohnhochhäusern wird nach Lösungen gesucht, die den Bewohnern einen großzügigen Freibereich zur Verfügung stellen und bei denen gleichzeitig die gesamte Wohnfläche auch bei Wind, Schlechtwetter und im Winterhalbjahr genutzt werden kann.

In Sichtweite des traditionsreichen Namdaemun-Markts, dem ältesten und größten Warenumschlagplatz in Seoul, erhebt sich seit Juli letzten Jahres ein schlanker Büroturm mit einer zeichenhaften, mattschwarzen Fassade in den Stadthimmel. Trotz seiner Größe beweist der 64 m hohe Neubau des niederländischen Architekturbüros Mecanoo einen sensiblen Umgang mit der gebauten Umgebung und seiner zentralen Lage im historischen Stadtkern.